Seeve

Restrukturierung der Seeve

Die Restrukturierung des Seeve-Abschnitts
„ A7-Horster See“ ist heute erfolgreich von uns abgeschlossen worden.

Es war ein gelungener Einsatz zum Wohle der Fische in der Seeve,
denen hinter den Buhnen neue Bereiche zum leben geschaffen wurden.

Allen Helfern gebührt ein ganz, ganz großes DANKESCHÖN!

An der Restrukturierungs-Aktion wurden die Pächter
der linken Seeve-Seite eingebunden, ebenso wie die Wasserbehörde,
die Naturschutzbehörde und der Unterhaltungs-Verband der Seeve.

Die Gemeinde Seevetal als Landbesitzer und die Bundesregierung als
Eigner des Autobahn-Grundstücks gaben Ihre schriftliche Zustimmung
zu unserem Projekt.Die FFH-Richtlinien ebneten uns den Weg, auch bezüglich einiger Zuschüsse,
die uns der Landkreis gewährte.

Im Rahmen dieser europäischen FFH-Richtlinien wurde die Seeve im
Bereich des Horster Dreiecks am Samstag, den 23. März 2013
durch den Einbau von strömungsumlenkenden Steinbuhnen restrukturiert
und wieder als Lebensraum für Fische verbessert.

Die Holzgerüste der 4 Buhnen auf unserer Seite wurden
zügig eingebaut und mit 40 m³ kleinen Steinen und 10 m³
großen Steinen modelliert.

Auf der linken Seeve-Seite bauten die Tostedter ihre 4 Buhnen.

Es wurden ca. 80 Tonnen Steine auf der rechten Seeve-Seite
und ca. 50 Tonnen Steine auf der linken Seite bewegt und das
war nur möglich, weil der Seeve-Verband mit 2 Helfern
und schwerem Gerät vor Ort war.

Den beiden( Olaf und Herr Bruns ) gebührt unser
herzlicher Dank, ohne deren Hilfe hätten wir alle Hexenschuß und
noch einige Wochen Arbeit vor uns.

Der gelbe Blitz mit dem Teleskoparm an der Schaufel, gefahren
von Jörn, war die perfekte Unterstützung und hatte seine
Sternstunde beim Abarbeiten des großen Steinhaufens und
des mundgerechten Servierens vor den Buhnen.

Es waren ca. 30 Helfer aus den beteiligten Vereinen und dem Seeve-
Unterhaltungsverband damit beschäftigt 130 Tonnen Steine in
Buhnen zu verbauen, deren Innenleben aus einer Holzkonstruktion
mit Pfählen und Baumstämmen besteht.

Viele Helfer waren mit Wathosen in der Seeve um diese Konstruktionen
zu erstellen.

Das Wetter war sonnig, aber ein eisiger Ostwind und -3°C ließen
die Finger und Nasen ganz schön frieren. Im beheizten Zelt gab es zwischendurch
Gulaschsuppe, warme Getränke und zum Kaffee leckeren Butterkuchen.

Durch den Einsatz von Radladern und einem Teleskop-Greifer war die
Aktion um 16 Uhr beendet.

Hier nun noch der gesamte Einsatz in Bildern festgehalten: